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So leid es mir für euch tut, werde ich dieses Wochenende keine Einträge hier schreiben können. Ich gehe nämlich heute zu einer LAN-Party.
Wir sind 8 Mann und werden wohl mal wieder hauptsächlich Dota spielen. TF2 hat ja keiner von den Säcken.. :)

Ansonsten fangen danach die Pfingstferien an. Und das ganze 2 Wochen lang!
Werd dann wie gesagt mit dem Gothic 2 Tagebuch anfangen. Also, freut euch drauf!

Ich habe wieder Post von Activision bekommen! Toll, oder?

Wir überprüfen den Inhalt, und wenn er Ihre Guitar Hero III Wii-Disc enthält, werden wir Ihnen in Kürze die Ersatz-Disc zuschicken. Die Ersatz-Disc sollte in ungefähr vier Wochen bei Ihnen eintreffen, abhängig vom örtlichen Postzusteller.

Das war der Inhalt der E-Mail, die ich am 18. April bekommen habe. Von der hatte ich euch auch schon erzählt. Als ich mich so derb über die vier Wochen aufgeregt habe und so..

Heute, am 6. Mai, habe ich diese Mail bekommen:

Hiermit bestätigen wir, dass Ihre Guitar Hero III Wiii-Ersatzdisc abgeschickt wurde.

Die Ersatz-Disc sollte in ungefähr vier Wochen bei Ihnen eintreffen, abhängig vom örtlichen Postzusteller.

Und da steht wieder, dass es noch ungefähr 4 Wochen dauert.. sagt mal, spinn ich? Wenn die Kontrolle meiner alten Version schon über 2 Wochen dauert und die CD in 4 Wochen hier sein sollte, wie kann der Versand dann nochmal 4 Wochen dauern? Dann ist die erste Mail doch komplett gelogen, oder nicht?
Ich hoffe mein örtlicher Postzusteller ist gut, denn ich habe keine Lust bis Juni zu warten..

Aber genug aufgeregt.
Heute sind genau drei Wochen um, seit der namenlose Held unter Steinen begraben wurde. Das heißt, eigentlich müsste er heute wieder aufstehen.
Leider habe ich zur Zeit überhaupt keine Zeit zu zoggen. Deswegen müsst ihr wohl bis zu meinen Ferien warten. Die sind zum Glück 2 Wochen lang und fangen schon nächste Woche an.
Ich versuche, schon ein bisschen vorzuspielen, damit ich dann auch jeden Tag ein Eintrag liefern kann.

Habe gerade irgendwie eine A) scheiß oder B) zu gute Phase.
Auf der einen Seite bin ich in letzter Zeit irgendwie ziemlich fröhlich (hat sogar nen Grund), auf der anderen Seite habe ich keinen Bock mehr aufs Zoggen.
Und vor allem B) ist ziemlich ungewöhnlich!

Habe vor kurzem meine Festplatte formatiert und nur ein paar wirklich wichtige Daten dabei gesichert. Musik, Texte usw.. Aber halt keine Spiele, weil ich die meisten auf meinem Rechner nicht mehr spielen wollte oder irgendwo hier rumliegen habe.

So kommt es, dass ich nun nurnoch Team Fortress 2 auf meinem Rechner habe. Eigentlich sollte ja noch Gothic 2 wieder drauf, damit ich weiter Tagebucheinträge schreiben kann. Aber es kam, wie es natürlich kommen musste. Das Spiel liegt mal wieder bei meinem Bruder und der ist erst am Mittwoch wieder hier.
Das heißt, die zwei Wochen, die der Held unter Steinen liegt, habe ich dann doch überbrückt, obwohl ich das garnicht wollte.

Und The Witcher wollte ich ja zuvor auch zuende spielen.
Doch dazu kam es auch nicht, da ich einfach keine Lust mehr darauf hatte.
Keien Ahnung warum, anfangs war ich ziemlich gebannt von dem Spiel. Aber ab Akt 4 war damit einfach Schluss. Die Dialoge wurden langweiliger und das Gameplay hat mich auch nicht mehr gereizt.

Aber ich denke, das liegt auch nur an der Phase.
Ich sitze hier zur zeit nämlich nur rum, mache schöne Musik an, schaue mir meine Favoriten-Videos an, spiele dann ein paar Runden TF2, bis ich irgendwann zu oft gestorben bin und aus Frust ausmach, und schaue mir dann wieder meine Favoriten-Videos an.
Ab und zu lerne ich, trage mir einige Gedichte (keine Eigenen) vor, denke einfach mal eine Stunde lang in meinem Sessel nach und schaue mir dann wieder meine Favoriten-Videos an.
Ihr habt richtig gelesen: Lernen, Gedichte vortragen und Nachdenken.. sowas habe ich vorher nur unter der Dusche oder im Bett gemacht.
Komische Phase, sag ich euch. :)

Nun habe ich aber genug Einblicke in mein Leben gebracht, euch interessiert das sicher sowieso nicht. ;)
Werd dann mal meine Favoriten-Videos anschauen..

Wer hat jetzt an das Spiel gedacht? Seid ehrlich!

Diesmal geht es aber ausnahmsweise mal nicht um das Spiel, sondern eher um die Musikrichtung.
Ich habe nämlich endlich mal eine Gruppe gefunden, die man wirklich in diese Richtung stecken kann. (zumindest die Lieder, die ich von ihnen kenne)
Gefallen hat mir diese Richtung schon immer, aber wenn, dann nur vereinzelt. Konnte ich mir nie lange anhören, und irgendwann habe ich dann auch die Bands wieder vergessen.

Ich weiß, dass euch sowas nicht interessiert, ihr wollt viel mehr wissen, wie die Band denn nun heißt.
Und da ich ja ein lieber Mensch bin, spanne ich euch nicht weiter auf die Folter.
Ihr Name lautet Goethes Erben.

Ich fande ihn anfangs (bevor ich Lieder von ihnen hörte) ein wenig hochgegrifffen, sich so ein wenig mit einem Meister deutscher Lyrik zu messen.
Jedoch wollen sie damit nur auf die deutsche Sprache hinweisen und sich nicht mit ihm gleichsetzen. Auf der deutschen Sprache liegt nämlich ihr Schwerpunkt.

Aber seht selbst, was ich meine:

Wie ihr seht, geht es bei ihnen eher um das musikalische Untermalen von Gedichten.

Wenn sie aber nicht nur auf die deutsche Sprache hinweisen wollten, sondern auch ein wenig auf den gewagten Vergleich mit Goethe anspielen würden, dann würde ich es ihnen nach diesem Lied nicht mehr verübeln.
Meiner Meinung nach verdienen nur wenige Bands den Namen so sehr wie sie.

Aber wollen wir nicht weiter herumspekulieren, ihr wollt sicher Videos sehen.


Hier ein wenig mehr Gesang. Gefällt mir auch sehr gut.

Richtig Gothic war das bis jetzt aber nicht, ich weiß.
Ich kenne nicht alle ihre Lieder (nur sehr wenige), aber laut Wikipedia waren sie früher näher an dieser Szene. Mit der Zeit wurden ihre Texte freundlicher.

Wenn ihr ein paar gothische Lieder ;) hören wollt, dann sucht bitte bei Youtube. Vor allem nach den Live-Aufritten.
Diese kann ich nämlich nicht verlinken, sicherlich, weil es sie zu kaufen gibt.

Schaut nach „Kopfstimme“.
Bis jetzt mein Lieblingslied von ihnen, auch wenn ich anfangs eher an Gollum gedacht habe.
Nach dem zweiten oder dritten Mal hören wurde es immer besser. Und mittlerweile höre ich es nur noch.

So, das wars von mir.
Wer Genaueres wissen möchte, der schaue bei Wikipedia.

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, wenn ihr den gestrigen Tagebucheintrag gelesen habt, bin ich nun mit Gothic 1 fertig.
Der Held liegt nun gut 2 Wochen unter Steinen und deshalb werde ich auch nicht sofort heute mit Gothic 2 weitermachen. Ich brauch jetzt erstmal eine kleine Verschnaufpause.
Aber ich werde natürlich keine 2 Wochen warten. Vielleicht geht es schon dieses Wochenende weiter. Spätestens nächstes Wochenende.
Ich wollte eigentlich noch The Witcher davor durchspielen, dazu bin ich nämlich überhaupt nicht gekommen. Werd ich sehen.

Ich habe vor allem jetzt die letzten paar Tage gemerkt, dass meine Texte immer detailreicher und länger, und dadurch auch ein bisschen unverständlicher (glaub ich) wurden.
Jetzt beim letzten Tag habe ich versucht, wieder nur auf das Wichtigste einzugehen, und ich denke, so werde ich es auch fortführen.

Mir macht es aber auf jeden Fall immernoch ziemlichen Spaß.
Vor allem auf Gothic 2 freue ich mich schon riesig.. ist immernoch mien Lieblingsteil (bzw. Lieblingsspiel^^).

Nun ist es also endlich soweit. Ich stehe vor dem Schläfer. Er sieht aus wie ein riesiger Minecrawler, nur irgendwie strahlt er eine bösartige Aura aus.
Doch hier würde ich nicht stehen, wenn ich heute auch sonst nicht Einiges erreicht hätte. Ich habe eine bessere Rüstung gefunden, diese sogar noch verstärkt. Ich habe Uriziel wieder aufgeladen. Und ich habe mir den Zorn der Wassermagier eingefangen.
Aber alles nach und nach.

Nachdem ich Xardas gestern das Schwert brachte, wollte er ja eifrig an der Formel für die Aufladung des Schwertes arbeiten.
In der Zwischenzeit wollte ich mich in Xardas alten Turm nach einer besseren Rüstung umsehen.
Und das machte ich auch gleich am frühen Morgen.

Ich lief zum See in der Nähe der alten Ruine auf dem Berg und schwomm hin. Er stand nicht etwa auf einer Insel, sondern er war überflutet.
Ich schwomm also hin und sah dort nichts weiter außer einem tiefen Wassertunnel. Es war zwar ungewiss, wie tief der Tunnel sein würde, aber irgendwie musste ich ja ins Innere des Turms kommen.
Also musste ich tauchen.
Nachdem ich lange nach unten tauchen musste, kam irgendwann eine Kurve, und ich tauchte weiter nach oben.
Ich musste meine Lungen zwar sehr anstrengen, aber irgendwann kam ich dann Drinnen an. Und dort war zum Glück Luft!

Er sah von Innen zwar anders aus als der neue Turm, aber er kam immernoch einem Dämonenbeschwörer gleich. Finster und angsteinflößend.
Vor allem die Skelette, Skelettmagier, Zombies und Fleischwanzen forderten diese Angst noch einmal. Aber da ich mittlerweile ja ein großer, starker Bursche war, machte ich sie alle kalt. Ähm.. oder halt noch kälter, als sie ohnehin schon waren.
Nun konnte ich die Truhen öffnen, die dort standen. In den meisten war der übliche Ramsch drin, aber in Einer war neben einer Teleportationsrune, die wohl ins Alte Lager führen sollte, noch eine antike Erzrüstung.
Diese sah nicht nur verdammt gut aus, sie schimmerte nämlich bläulich, sondern war auch dick und äußerst robust.

Dann wollte ich die Rune ausprobieren, ich hatte immerhin noch eine offene Rechnung mit ein paar Erzbaronen. Wer unschuldige Magier und Banditen tötet, der hat nichts anderes außer dem Tod verdient.
Aber bevor ich das machte, wollte ich kurz bei Xardas fragen, ob der vielleicht schon fertig mit der Formel ist. Mit Uriziel würde das ganze nämlich nochmal mehr Spaß machen.
Zuerst freute er sich über meine Rüstung, und erzählte mir, dass sie genau dem Feldherren gehörte, der damals auch Uriziel gegen die Orks geschwungen hat.
Und dann gab er mir tatsächlich schon die Formel. Jedoch brauchte ich einen Magier, der die Formel spricht.
Xardas kann sich im Neuen Lager nicht blicken lassen, die Wassermagier kann ich nicht fragen, also blieb nurnoch ein Magier. Milten.

Ich teleportierte mich ins Neue Lager, da ich nicht wusste, wo Milten nun sei, da er keinen Zutritt mehr zum Alten Lager hat. Dort wollte ich notfalls Gorn fragen.
Doch dazu kam es garnicht, denn Milten begrüßte mich gleich in der Nähe der Wassermagier.
An einem stillen Örtchen erzählte ich ihm mein Anliegen, und er wollte mit mir das Risiko eingehen, die Wassermagier zu verärgern.

Wir liefen also gemeinsam zum Erzhaufen. Niemand war da, das war ein Vorteil.
Ich übergab ihm die Formel, und er fing an, sie herunterzulesen.
Die magische Aura der Berges wurde plötzlich noch stärker, und nun stoß ich die Waffe hinein.
Das Schwert zog die gesamte Energie in sich auf. Diese war so stark, dass ich beinahe wegflog.

Als die ganze Zeremonie vorbei war, präsentierte ich voller Stolz die frisch aufgeladene Klinge. Der vorher matte Edelstein pulsierte nun in blauem Licht vor Energie.
Die Freude wurde kurz darauf jedoch ein wenig getrübt. Denn oben durch das Gitter sahen wir einige Wassermagier, die uns ziemlich streng anschauten.
Ich musste hier raus, das war klar. Und dass das nicht über den normalen Weg geht, war auch klar.
Also teleportierte ich mich direkt zu den Feuermagiern. Milten meinte, er komme allein klar.

Im Alten Lager im Haus der Feuermagier angekommen, wurde ich gleich von einigen Gardisten begrüßt. Überall im Haus verteilt sah ich die Leichen der Feuermagier.
Mir war nun egal, ob es genau diese Gardisten waren, die die grausame Tat begonnen hatten. Ich zog einfach meine magische Klinge und tötete alle.
Einer von ihnen quatschte noch etwas von einem Verräter namens Stone, den sie eingesperrt haben. Ich glaube das war der Schmied. Wenn ich den Schlüssel finden würde, dann wollte ich ihn auf jeden Fall befreien.

Als ich das Haus der Magier verließ, und ringsum mich Gardisten standen, die mich mit Armbrüsten beschossen, zog ich auch hier meine Waffe, und tötete alle. Darunter waren auch schon die ersten beiden Erzbarone, nämlich Raven und Scar, aber von Gomez war noch keine Spur.
Alle, die im Innenring waren, tötete ich. Nur den Außenring verschonte ich komplett, denn da lebten noch einige Schatten, die damals ziemlich nett waren.
Irgendwann kam ich auch im Haus der Erzbarone an.
Die Frauen Gomez` habe ich auch verschont, aber sonst tötete ich auch hier alle.
Auch Gomez, der immernoch faul auf seinem Thron saß. Er kannte mich schon, hatte von mir gehört, aber lange hat ihm das auch nichts genutzt.
Denn nach eine kurzen Gefecht lag der oberste Erzbaron im Dreck. Endlich war es also verbracht. Buddler, Magier, Banditen und Söldner waren gerächt, das Alte Lager besiegt.

Natürlich plünderte ich auch Gomez, und in seinen Taschen lag ein kleiner Schlüssel. Das musste der Kerkerschlüssel sein.
Also machte ich mich auf den Weg um Stone zu befreien.
Er dachte zuerst, ich wäre einer von Gomez Schergen, aber als ich ihm alles näher erläuterte, war er glücklich und wollte sich in seiner Schmiede revanchieren.
Er wollte mir irgendwas schmieden, und da kam mir die Rüstung in den Sinn. Vielleicht könne er sie verbessern?
Glücklicherweise war seine Antwort Ja, und schon nach wenigen Minuten konnte ich mich mit meiner neuen, noch besseren Erzrüstung auf dem Weg in den Schläfertempel machen.

Bis zu dem Schamanen, der das letzte Mal unbesiegbar war, gibt es aber nichts Intessantes zu berichten.
Ich bin halt den selben Weg gelaufen, wie auch schon das letzte Mal.

Beim Schamanen angekommen, wurde ich erstmal spöttisch von ihm begrüßt. Er glaubte, er wäre unbesiegbar.
Als ich aber meine Waffe zog, und er den leuchtenden Edelstein sah, wurde sein Gesicht schon banger.
Er flehte fast, aber für sowas hatte ich keine Zeit. Ich nahm das Schwert und haute feste drauf.

Im Raum hinter ihm gab es ein Eisengitter. Und davor waren fünf von diesen sonderbaren Steinen, wie ich sie nun schon oft gesehen hatte.
Ich steckte alle Schwerter hinein und das Tor ging auf.
Im nächsten Raum erwartete mich eine Überraschung. Xardas war dort!
Er schien durch irgendeinen anstrengenden Zauber dorthin gekommen zu sein.
Er erklärte mir, wie man den Schläfer besiegen kann. Dazu brauche ich wieder die fünf Schwerter. Diese muss ich in die fünf Herzen der Schamanen stecken, die in kleinen Altaren vor dem Erzdämonen stehen.
Dafür muss ich mich aber beeilen, denn Cor Kalom sei mit einigen besessenen Novizen hier, die um das Erwachen ihres Meister beten.
Nun schien Xardas immer schwacher zu werden. Die Magie des Schläfers war wohl zu viel für ihnen. Schließlich schlief er mitten im Tempel ein.

Ich ging weiter, bis ich im letzten Raum des Tempels angekommen war.
Nun stehe ich hier, unten sehe ich den großen Schläfer und Cor Kalom, und nun werde ich mich aufmachen, alle samt zu vernichten.
Vielleicht war dies mein letzter Eintrag, vielleicht aber auch nicht. Das Schicksal der Kolonie liegt auf jeden Fall in meinen Händen, ich werde mich also mehr anstrengen als zuvor.
Wir werden sehen. Bis dahin.
Gute Nacht und auf Wiedersehen

Heute war es endlich soweit. Ich war zum ersten Mal im Schläfertempel!
Der Weg dorthin war auch garnicht so schwer. Um in die Orkstadt zu gelangen musste ich nur etwas westlich von Xardas` Turm aus. Ein paar Razor erschwerten mir zwar manchmal den Weg, aber die lagen schnell im Dreck.
Irgendwann stand ich dann vor einer großen Brücke. Auf der anderen Seite sah ich schon einige Orks, was für mcih hieß, dass sie in die Orkstadt führt.
Vor der Brücke habe ich aber noch Ur-Shak getroffen. Er war erfreut, dass ich mein Ulu-Mulu hatte und möchte sich in Zukunft auch selbst Eins machen, damit er wieder in die Stadt kann.

Ich habe dann das Ulu-Mulu in die Hände genommen, und bin in die Stadt gelaufen.
Und es funktionierte wirklich!
Einige Orks waren zwar verärgert, da sie mich lieber hätten töten wollen, aber ich wurde in Ruhe gelassen.

Überall waren Orks. Manche ohne Rüstung, die tanzten, aßen und machten Musik.
Andere mit starker Rüstung, die wohl Wachen waren. Einige von denen liefen mir auch die ganze Zeit hinterher.
Irgendwann sah ich einen Höhleneingang. Als ich hinein ging kam ich in irgendwelchen Räumen an. Dort standen Truhen und Tische, die ich natürlich alle plünderte.
Meistens waren nur Tränke oder Essen drinnen, aber in einer Truhe war ein orkischer Teleportzauber, wie ich ihn auch damals schon im Orkfriedhof benutzt hatte.

Als ich wieder aus der Höhle raus war, folgte ich weiter dem Weg.
Dieser führte mich irgendwann zu einem großen Altar, vor dem auch einige Schamanen beteten. Diese waren so in ihre Gebete vertieft, dass selbst ich Mensch denen völlig egal war.
Aber mir sollte es recht sein.
Hinter dem Altar war ein Gitter. Der Weg dahinter führte tief in die Erde. Und da wusste ich, dass da der Schläfertempel sein musste.

Ich benutzte die Teleportrolle und -schwupps- war ich hinter dem Gitter.
Nun waren die Orks sehr erzörnt. Die Krieger schlugen wild ans Gitter und die Schamanen warfen Feuerbälle davor.
Aber mich störte das nicht weiter. Ich ging einfach tiefer hinein.

Drinnen sah alles ziemlich alt und zerbrechlich aus. Und alles war dunkel, nur ein paar Fackeln erleuchteten die großen Räume.

Als ich das Eingangstor in der Höhle zum Tempel passiert hatte, sah ich auch die ersten Untoten, von denen Ur-Shak und Xardas sprachen.
Es waren bis jetzt zwar nur Menschenskelette und Skelettmagier, aber dafür sehr viele. Ich hatte einige Probleme, alle zu töten.
Als der Raum dann leer von Monstern war, blickte ich mich etwas um.

Es gab insgesamt vier Durchgänge, die jedoch alle durch Gitter versperrt waren.
Zwei von den Durchgängen lagen sehr dicht beieinander und führten in den selben Raum. Den Zwischenraum von den Gittern bildete eine Mauer, auf der seltsame Symbole zu sehen waren.
Eines war rot, das nächste schwarz und das letzte war lila.
Ich konnte sie zwar nicht drücken oder so, aber ich wusste, dass sie wichtig für mein Weiterkommen waren. Deshalb merkte ich mir die Reihenfolge der Farben mal.

Als ich mich an einem Gitter näher umblickte, bemerkte ich plötzlich einen Stein, der etwas weiter aus der Wand ragte.
Den drückte ich und schon war das Gitter herunter.
Hinterm Gitter angekommen wurde ich erstmal von ein paar Skeletten begrüßt.
Als diese tot waren, konnte ich mich den ganzen Raum erblicken. An den Raum grenzten drei Raumäste an. In der Mitte jedes Astes war ein Stein, den man scheinbar drehen konnte.
Und unter jedem Stein war eines der zeichen von der Wand. Ich drehte die Steine in der Reihenfolge, wie auch die Zeichen angeordnet waren, und konnte dann ein leises quietschen vernehmen.
Das mussten die anderen Gitter gewesen sein!

Ich rannte zurück und sah, dass nun alle Wege frei waren.
Nun musste ich mich entscheiden. Oben in den großen Raum oder unten ins Dunkle mit Minecrawlern.
Ich fiel die Entscheidung durch das klassische Ene-Mene-Mu Verfahren und lief nach unten.

Ich zündete eine Fackel an, damit ich da unten überhaupt was sehen konnte. Doch gleich darauf musste ich sie wieder hinwerfen, da meine Axt beide Hände brauchte.
Minecrawler stürmten nämlich auf mich zu. Es waren andere Minecrawler als in beiden Minen, stärker und robuster. Ich taufte sie einfach Tempel-Minecrawler, da sie nunmal im Tempel leben.
Aber auch diese stellten eigentlich keine Probleme dar.

Und als ich alle beseitigt hatte in dem dunklen Gang, da musste ich mich schon wieder für einen Weg entscheiden. Diesmal ging es links und rechts lang.
Ich wählte zuerst Links, entschied mich aber gleich wieder um. Als ich nämlich nach links gegangen war, und ich in einem großen Raum angekommen war, wusste ich sofort, dass es der Raum war, den ich auch betreten hätte, wenn ich zuvor nach oben gegangen wäre.
Da das aber nicht ganz im Sinne des Ene-Mene-Mus liegt, bin ich zurück in den dunklen Gang und diesmal nach rechts gegangen.

Bis zum Ende dieses Ganges erwarteten mich noch einige Crawler.
Das Ende bildete ein kleiner Raum, in dem auch die ersten untoten Orks standen.
Er waren starke Gegner und vor allem ihre Schläge waren ziemlich hart, aber letztendlich konnte ich sie doch besiegen.

An diesen Raum grenzte noch ein Zweiter an, und als ich ihn betrat, da fiel mir sofort an komischer Stein am Boden vor mir auf. Es sah aus, als wurde etwas dünnes hinein passen.
Ich konnte jedoch nicht lange genug daruaf schauen, denn kurz darauf verschloss sich schon ein Gitter hinter mir, und eine Horde Skelette lief auf mich zu.
Ich war in dem scheiß Raum gefangen!

Ich kämpfte mich wacker durch die Knochenhaufen, und als alle im Dreck lagen, konnte ich den Raum näher erkunden.
Wie beim Raum zuvor grenzten wieder drei Raumäste an. Und in jedem Raumast war diesmal kein Symbol, aber dafür wieder ein Stein, den man drehen konnte.

Da diesmal nichts auf irgendein Rätsel hinwieß, drehte ich einfach irgendeinen auf gut Glück.
Hinter mir hörte ich sofort ein Flattern, ein Dämon war erschienen.
Ich stürmte auf ihn, und durch meine Schnelligkeit (im Gegensatz zu ihm), konnte ich ihn spielend vernichten.
Auch beim nächsten Stein erschien ein Dämon.
Aber beim letzten erschien etwas anderes. Ein untoter Ork. Nur keiner von denen, die ich zuvor tötete, sondern ein Ork mit einem Magier-Stab. Seine Kleidung leuchtete grün vor Energie.

Ich wusste es sofort, es war einer der 5 Schamanen, von denen der Schläfer die Herzen entnommen hatte.
Er kam auf mich zu und sprach dann mit lauter Stimme zu mir. Doch es war wieder nur für-den-Schläfer Geschwafel, wie ich es auch im Sumpflager früher immer gehört hatte.
Ich machte ihm klar, dass ich ihm sowieso überlegen war, und schlug mit meinem Zweihänder auf ihn ein. Ab und zu versuchte er noch einige Zauber zu wirken, die mich vermutlich getötet hätten, aber dazu kam er nie. Bevor er gezaubert hatte, hatte ich ihn schon wieder eine drauf gegeben.
Es dauerte auch nicht so lange, dann lag er tot vor mir.
Seinen Stab nahm ich mit, und auch ein Schwert, das bei ihm lag, packte ich in meine Tasche.
Als ich den Raum verlassen wollte, erinnerte ich mich an das Gitter und den Stein, und refelxartig zog ich das Schwert aus der Tasche und steckte es in das Loch im Stein.
Und es klappte! Es machte klack, und das Gitter fuhr herunter.

Wieder im dunklen Gang angekommen machte ich mich nun auf den Weg in den großen Raum.
In der Mitte des Raumes standen sehr viele Skelette. Da sie mich noch nicht mitbekommen hatten, warf ich noch einige Feuerstürme auf sie, bevor ich meine Waffe zog. So angeschlagen waren sie für mich kein Problem mehr.
Nun schaute ich mich um.

Geradeaus war ein Gitter, das mir wie immer das Weiterkommen unmöglich machte.
Ich blickte mich dort gleich genauer um, und sah auch bald ein Schalter, der mir wie immer das Tor öffnete.
Nun gab es zwei zu drehende Steine. Über einem war ein komischen Zeichen, und über dem anderen war das selbe Zeichen, nur das hier ein Bereich im Bild schwarz war.
Ich wusste nicht, was es mir sagen wollte, und betätigte einfach den, der schwärzer war. Weiß nicht warum, hatte ich einfach im Gefühl.
Danach konnte ich das Aneinanderreiben von Steinen vernehmen, und ging wieder in den großen Raum.

Dort sah ich links von mir eine Tür, die ich wohl eben geöffnet hatte. Außerdem waren noch einige Säulen nun anders angeordnet, sodass ich an ihnen nun hochklettern konnte.
Ich ging zuerst in den Raum und sah auf dem Boden wieder einen sonderbaren Stein, genau wie der, den ich kurz zuvor sah.
Ich wusste also sofort, was mich erwartete. Ich zog die Waffe, vernam noch das Steintor, das hinter mir zuging, und ging weiter hinein in den Raum.
Entgegen meinen Erwartungen musste ich diesmal keine 100 Skelette töten, sondern konnte gleich zum Schamanen, der direkt vor mir stand.
Er schwafelte auch wieder viel Müll, lag aber auch genauso schnell im Dreck, wie sein Kumpel.
Auch hier nahm ich wieder Schwert und Stab, und konnte den Raum wieder verlassen.

Ich kletterte nun die Säulen hinauf. Oben erwartete mich noch ein untoter Ork, aber kurze Zeit später war er noch toter.
Danach sah ich direkt vor mir einmal einen Eingang zu einer Höhle oder einem Tunnel, und daneben eine Tür.
Ich ging zuerst zur Tür und bemerkte davor noch zweit Steintafeln, auf die Zeichen gemalt worden waren. Einmal zwei Bogenschützen, die auf eine Zielscheibe schießen, und zum Anderen eine Art Sarg über Stacheln.

Ich öffnete die Tür und ging hinein.
Hier erwartete mich der dritte Schamane, jedoch war kein Stein zu sehen. Aber das machte nichts, denn die Tür hinter mir war noch offen.
Ich glaube langsam, diese Untoten sind mit dem Laufe der Zeit gebrächlich geworden, denn auch dieser lag schnell im Dreck.
Ich plünderte ihn und sah mich im Raum um. Denn vor mir stand eine Art Erhöhung, die aber auch eine Luke hatte, durch die ich nach unten konnte.
Unten sah es jedoch so aus, als ob dort eine Falle mit Stacheln auf mich wartete. Deshalb wollte ich mich erst vergewissern, ob es nicht doch irgendwo einen Schalter zum Deaktivieren gab.

Irgendwann sah ich weiter oben eine Zielscheibe, wie sie auch auf einem der Bilder draußen war.
Zum Glück hatte ich immer Pfeil und Bogen dabei, die ich zwar nie benutzt hatte, und auch nicht wirklich damit umgehen konnte. Trotzdem zielte ich auf die Scheibe und schoss.
Und bemerkswerterweise traf ich auch beim esten Mal. Es machte klick, und ich ging nun gelassen hinunter. Dummerweise verschloss sich die Luke durch ein Gitter.
Doch unten sah ich das zweite Zeichen. Ein Sarg. Als ich ihn mir näher anschaute, da bemerkte ich einen grünen Knopf auf seiner Brust. Den drückte ich, und die Tür ging wieder auf.
Doch was hatte diese Aktion gebracht? Nichts. Deswegen schaute ich mich dort unten noch etwas genauer um.
Und dann sah ich Mumien, wie sie auch im Orkfriedhof vorhanden waren.
Ich machte sie auf, und nahm die Tränke, die drinnen lagen. Es waren starke Tränke, und als ich sie trank, da fühlte ich mich hartnäckiger, schlauer, stärker und sogar schneller!

So gestärkt konnte meine Reise weitergehen. Ich hatte noch den Tunnel vor mir.
Also ging ich hinein, tötete die wenigen Orkuntoten und kam dann in einem großen Raum an.
In diesem Raum gab es einen weiteren Raum, der durch Wände abgegrenzt wird. Doch gab es einige Türen, die hineinführten.
Ich ging zwar hinein, doch führte mich Angst auch gleich wieder hinaus.
Überall waren Löcher für Stacheln, die herausspringen können, und überall war Blut verschmiert. Da scheinen schon einige nur durchlöchert wieder herausgekommen zu sein.
Ich hatte zwar ein wenig Angst, aber ich schaute mich dann doch ein bisschen innerhalb dieses Raumes um. Denn die Stacheln schienen nur auf einen bestimmten Befehl zu reagieren.

Und diesen Befehl sah ich auch gleich darauf. An der Wand war eine Zielscheibe zu sehen.
Ich ging außerhalb des Stachelbereiches und schoss drauf. Die Stacheln sprangen heraus, wie ich es erwartet hatte, aber gleichzeitig schien auch eine Wand herunterzufahren. Und diese Wand war innerhalb des Raumes.
Ich ging also hinein und sah dann den Fleck, wo vorher die Wans war. Hinter dieser Wand war aber eine Weitere, in der sich nun ein kleines Loch öffnete.
Und am Ende dieses Loches sah ich schon wieder eine Scheibe. Ich schoss drauf.

Nun hörte ich das Heruntergehen von Gitterstäben, und rannte sofort wieder aus diesem Leichenraum heraus.
Draußen sah ich einen Raum, der ähnlich wie der erste Raum war. Das heißt, ich sah drehende Steine und Farben.
Ich drehte sie natürlich wieder in der richtigen Reihenfolge.
Nun ging das letzte Tor in diesem großen Raum auf, und ich rannte hin.

Dort erwartete mich ein fanatischer Templer, der wohl damals Cor Kalom hinterhergelaufen war.
Er erzählte ähnliche Predigten wie dieser damals und griff mich an.
Natürlich war ich stärker als er, so eine Waffe wie der hatte ich schon vor ner Woche. Und so leid es mir tut, ich musste ihn töten.

Mann, Mann. Ich bin langsam echt müde, und der Text wird immer länger. Ich kürze jetzt mal ab.

Ich habe danach nach einigen gefährlichen Rätseln und bösen Templern und Dämonen auch noch die beiden anderen Schamanen gefunden.
Das blöde war nur, dass einer davon quasi unbesiegbar ist. Ich brauche also irgenfwas, um ihm schaden zu können.

Da kam mir der vierte Schamane gerade recht. Denn hinter ihm auf einem Altar lag ein sehr sehr schönes Schwert, das einige Runen auf sich hatte.
Ich dachte mir, wenn einer weiß, was das heißt, dann Xardas.
Also bin ich aus dem Tempel wieder raus -der Rückweg war allerdings auch ziemlich schwer, da Minecrawler, Untote usw wieder da waren- und teleportierte mich zu Xardas.

Der erzählte mir von einem magischen Schwert, dass damals von einem Menschen im Orkkrieg benutzt wurde und viele Orks tötete.
Deswegen haben die Orks dieses nach seinem tot auch ziemlich gut versteckt und bewacht, nämlich im Schläfertempel.
Wenn ich dieses Schwert nun wieder neu auflade, wofür ich ungefähr die magische Energie des Erzhaufens im Neuen Lager bräuchte, dann könnte ich den letzten Schamanen sicher töten.

Xardas will mir dafür eine Formel schreiben. Nur die Wassermagier werden wohl sehr verärgert sein. Aber ich denke, für die Rettung der Kolonie kann man dieses Risiko ruhig mal eingehen.
In der Zeit, in der Xardas die Formel schreibt, werde ich mir eine bessere Rüstung suchen, damit ich auch was zu tun habe. Meine hat nämlich im Tempel einiges abbekommen.
Xardas schlug mir dafür seinen alten Turm vor, in dem noch einige wertvolle Sachen liegen sollen.
Dieser ist im See in der Nähe der alten Ruine auf dem Berg. Bin dort auch schon einige Male vorbeigelaufen, nur habe ich dem Turm wenig Beachtung geschenkt.
Warum auch? Sah halt einfach wie ein überschwemmter Turm aus.

Morgen werde ich dort aber auf jeden Fall mal vorbeigehen.
Bis dahin:
Gute Nacht

Das erste, was ich heute Früh gemacht habe, war, einen Händler zu suchen, der mir meine ganzen Sumpfhaizähne abkauft. Ich hatte im Sumpf ganze 36 gesammelt, und die wollte ich endlich verkaufen. Wiegen nämlich einiges die Dinger.
Hab mich also zu den Händlern im Neuen Lager begeben. Sah aber ziemlich schlecht aus. Denn für jeden Zahn bekomme ich ganze 250 Erz. Das sind bei 35 (einen brauchte ich fürs Ulu-Mulu) ganze 8750 Brocken!
Und ein Händler, der soviel hat, ist schwer zu finden.
Irgendwann bin ich aber auch bei Sharky angekommen. Der verkauft zu meinem Glück auch gute Waffen.
Und da habe ich mir einfach die beste Zweihandwaffe ausgesucht, um sie gegen die Zähne zu tauschen. Die beste war die sogenannte ‘Trollfaust’, eine riesige Axt. Und die hat ganze 4000 Erz gekostet.
Nun brauchte ich aber immer noch fast 5000 Erz, damit ich wirklich alle Zähne los bin.
Und die hatte Sharky zum Glück auch so.
Seine Augen funkelten auf jeden Fall, als ich ihm die ganzen Zähne gab. Der kennt bestimmt einige Händler, die wowas mit Liebe abkaufen.
Aber das war mir egal. Ich war ziemlich erleichtert und hatte noch eine Waffe dazu, die ziemlich stark ist.

‘Der Weise verschafft sich großen Überblick, bevor er sich der nächsten Aufgabe widmet.’
Das war nun die erste Anlaufstelle, die ich suchen musste. Wie gestern schon erwähnt, denke ich, dass damit die alte Ruine oben auf dem Berg gemeint ist.
Also bin ich aus dem Neuen Lager raus und nahm wieder den selben Weg, den ich schon damals dorthin genommen hab. Über das Stonehenge und die ganzen ehemaligen Orktruppen, an dem Aussichtsplatz zu Xardas` Turm vorbei und dann den engen Weg zur Bergspitze hinauf.
Dort angekommen schaute ich erst einmal nach Ur-Shak, um ihm vielleicht einen kleien Zwischenbericht zu bringen. Doch der war komischerweise nicht mehr da.
„Wird wohl nichts schlimmes sein“, habe ich mir gedacht und habe mich weiter in der Ruine umgeschaut.
Dann ist mir auch ein Turm aufgefallen, der mir bei den letzten Besuchen hier nicht aufgefallen war. Keine Ahnung warum, manchmal habe ich das Gefühl, ich laufe blind durch die Welt.
Aber egal, wenn etwas eine gute Aussicht beschert, dann das.
Es war zwar keine Leiter vorhanden, aber durch geschicktes herumgeklettere bin ich am Ende doch oben angelangt.
Und siehe da, unter einem Mana-Trank lag ein Buch. Ich schlug es natürlich sofort auf, und las.

‘Was geteilt, wird wieder vereint, wenn auch nur kurz massiv voneinander getrennt.’
Stand drinnen. Geteilt werden kann viel, vielleicht ein Wald oder ein Gewässer. Mit massiv ist vermutlich ein Stein gemeint, dachte ich mir.
Also habe ich die Karte aufgeschlagen, die glücklicherweise ziemlich genau ist, und habe noch so einer Stelle gesucht.
Es gab nur ein Ort, der so aussah. Nämlich oben in der Nähe der Austauschstelle war ein Fluss, der von einem riesigen Felsbrock geteilt wird.
Dort bin ich also direkt hingelaufen.
Und dort, umschwirrt von einigen Blutfliegen lag das nächste Buch. Es sah aber irgendwie nicht so aus, als ob es da schon lange liegt.. egal.

‘Der kluge Fischer, versucht sein Glück auch mal auf der anderen Seite des Sees.’
In der Kolonie gibt es nur zwei Gewässer, die man wirklich als See bezeichen kann. Einmal der See, auf dem auch die Taverne im Neuen Lager steht, und dann noch der See vor dem Neuen Lager, bei dem immer die ganzen Blutfliegen rumschwirren.
Als erstes habe ich mich ins Neue Lager teleportiert, um dann da rüber zu schwimmen, wo auch damals der Dammlurker war. Doch dort war weit und breit nichts.
Zum Glück hatte ich noch eine andere Idee, sonst wäre ich jetzt echt ein bisschen deprimiert gewesen.
Ich bin dann also vor das Lager gegangen, wo noch einige Blutfliegen und Warane auf mich warteten.
Auf dem Holzsteg angekommen, sah ich auch schon das Ufer gegenüber, und auch dort schwirrten einige Blutfliegen herum. Bin rüber geschwommen und habe alle dort hausenden Viecher getötet.
Als ich mich genauer umschaute, sah ich auch dort wieder ein Buch, das aber ganz und garnicht so aussah, als ob es schon länger dort liege.
Drinnen stand folgendes:

‘Vergessen sind die Taten jener, die sich einst an Bord befanden.’
Da kam mir sofort der Strand mit den Feuerwaranen in den Sinn. Denn dort lagen zwei Wracks herum.
Ich bin also dorthin gelaufen, und musste erst einmal die neuen Feuerwarane töten.
Als ich meine Ruhe vor den Biestern hatte, hab ich mich ein wenig umgeschaut. Es dauerte nicht lange, da sah ich das Buch schon zwischen den zwei Schiffen.
Das lag da so offentsichtlich, dass ich es sicher nicht beim letzten Mal übersehen hatte. Das muss irgendwie durch Magie dorthin gekommen sein!

‘Dort, wo alles begann, sollst du mich finden.’
Das war ziemlich eindeutig. Ich musste wieder in den Nebelturm. Genau dahin, wo ich auch das Erste gefunden hatte.
Hatte zwar ein bisschen Schiss, aber mit gezogener Waffe stürmte ich dennoch hinein.
Wieder in dem großen Raum ganz unten angekommen, lag da plötzlich eine Leiche. Nun war ich mir 100%ig sicher. Da ist Magie im Spiel. Denn diese lag da definitiv noch nicht, als ich hier das erste Mal war.
Als ich in ihre Taschen schaute, war da ein bisschen Erz, ein Amulett und ein Buch.

Ich schlug das Buch natürlich sofort auf, doch darin stand nichts.
Plötzlich stand überall um mich herum Skelette und Skelettmagier. Sofort schlug ich das Buch wieder zu, schmiss es in meine Tasche und zog meine Waffe.
Noch bevor ich den ersten Schlag machen konnte, griffen mich schon die ersten Skelette an. Dadurch, dass ich eingekreist und überrascht wurden war, wurde es ein ziemlich harter Kampf.
Ziemlich angeschlagen kam ich dann doch als Sieger hervor.

Mensch, das war mal ein abgedrehtes Rätsel.
Ich bin dann sofort rausgerannt und habe die Teleportrune zu den Wassermagiern beutzt.
Ich schleppte mich dann nurnoch in mein Haus, schreibe nun diesen Text hier, und jetzt Ruhe ich mich aus.
Gute Nacht!

Gleich nachdem ich in mein Tagebuch geschrieben hatte, machte ich mich heute Früh los, um die Materialien zu sammeln.
Da ich die ungefähren Orte kannte, wollte ich das Ganze etwas koordinierter angehen.
Das heißt, ich habe mich als erstes ins Sumpflager teleportiert. Dort gibt es selbstverständlich die Haie.
Dann wollte ich zum einzigen Punkt auf der Karte, der nach Strand aussieht und am Meer liegt. Um dorthin zu gelangen, musste ich nördlich vom Sumpflager durch den Wald.
Und da Schattenläufer gerne da sind, wo es dunkel ist, wollte ich im Wald gleich nach einem Schattenläufer suchen.
Danach wollte ich dann noch in die nördlichen Berge, um den Troll zu töten.

Und genau so machte ich es auch.
Die Teleportation ging fix, und nach einem kurzen Weg stand ich auch schon im Sumpf.
Hier war ich immer nur flüchtig, weswegen ich mich diesmal ein wenig genauer umschaute.
Der erste Sumpfhai war auch schnell gefunden, und wirklich Probleme hat der auch nicht bereitet. Hab ihm soviele Zähne gerissen wie möglich, da solche Trophäen ja immer sehr wertvoll sind.
Deswegen habe ich mich auch ziemlich lange im Sumpf aufgehalten, um dort alles zu töten. Das waren neben den ganzen Sumpfhaien noch eine ganze Menge Blutfliegen.
Aber wirklich spannende Kämpfe waren das nicht, weswegen ich gleich zum nächsten überspringe.

Nun wollte ich also zu den Feuerwaranen am Strand über den Wald.
Im Wald fand ich zwar alles mögliche an Kleintieren, aber ein Schattenläufer blieb lange Zeit aus.
Erst nach einigen Stunden der Suche wurde ich fündig. In einer großen Höhle lag schlafend ein schöner Schattenläufer.
Als ich mit ihm fertig war sah er zwar nicht mehr so schön aus, sondern hornlos und blutüberströmt, aber ich hatte, was ich wollte.

Der Strand konnte auch nicht mehr weit sein, falls das sandgelbe auf der Karte wirklich ein Strand ist. Aber ich war mir eigentlich ziemlich sicher.
Als ich näher kam wurde ich dann auch bestätigt.
Der Weg führte ziemlich weit nach unten, und genau da unten sah ich schon den Strand.
Doch bevor ich dorthin ging, weckte etwas anderes mein Interesse.

Links vom Strand aus, oben auf der Klippe stand ein Turm.
Scheint einmal ein Leuchtturm gewesen zu sein. Aber egal was es war, ich wollte es mir ansehen.
Als ich also dort angekommen war, ging ich in den Turm hinein.
Drinnen führte ein Weg nach unten, sah wie ein Geheimgang aus. Und der andere führte über eine Leiter nach oben.
Zuerst ging ich nach oben. Doch leider war dort nichts, außer einem schönen weiten Blick aufs Meer.
Wieder unten angekommen wagte ich mich in den Erdgeschoss hinein.
Es mutete alles sehr gespenstig und unheimlich an. Und das wurde durch die Geräusche, die man da unten hörte, nicht verbessert.
Im Gegenteil, man hörte das Knacken von Knochen und das Klimpern von Waffen.
Auch wenn ich das Schlimmste erwartete, lief ich hinein.

Und meine Erwartungen wurden erfüllt.
In den engen Gängen liefen Skelette hin und her. Es waren viele, und ich hatte einiges zu tun, um diese alle zu besiegen.
Doch Gang für Gang konnte ich alle auslöschen.
Irgendwan kam ich dann in einem großen Raum an, in dem noch mehr Skelette standen und sogar ein Skelettmagier umherflog.
Doch nach einem harten Kampf konnte ich auch die alle besiegen.
Der Skelettmagier hatte irgendein Buch bei sich, das ich sogleich las.

Die erste Seite deutete auf ein Rätsel hin, dass in diesem Buch enthalten sei. Wer es löse, der bekomme eine Belohnung.
Das erste Rätsel lautete: ‘Der Weise verschafft sich großen Überblick, bevor er sich der nächsten Aufgabe widmet …’

Als erstes dachte ich an den Turm, der direkt über mir war. Also kletterte ich wieder darauf. Doch da war nichts.
Aber als ich mich umblickte, dann merkte ich, dass es höhere Standorte gibt, als diesen Turm.
Zum Beispiel die alte Ruine, in der Ur-Shak steht. Das dürfte einer der höchsten Orte der Kolonie sein.
Da wollte ich dann mal als nächstes nachgucken.

Aber zuerst wollte ich diese Orkstandarte.
Also bin ich runter zum Strand, und habe dort auch die Feuerwarane gesehen.
Da es aber recht viele waren, und ich nicht wusste, wie stark sie seien, woltle ich sie erstmal aus der Ferne bearbeiten.
Zum Glück hatte ich noch einige von den Spruchrollen, die ich auch beim Feuergolem benutzt hatte. Was bei dem gut ist kann bei Feuerwaranen ja nicht schlecht sein.
Also habe ich sie den Waranen um die Ohren gehauen. Und es hat funktioniert.
Von den drei Waranen kam nur Einer bei mir an, den ich dann noch lässig im Nahkampf töten konnte.
Schnell noch die Zungen gerissen, und weiter ging es zu den nördlcihen Bergen.

Erst war ich ein wenig verwirrt, da ich in den Bergen ja schon mit Diego war, und den Troll dort getötet hatte. Soll da schon wieder ein Neuer sein?
Aber da ich ja in der Klosterruine mit Gorn gesehen habe, dass die aus dem Nichts auftauchen können, bin ich einfach mal hingegangen.
Und siehe da, dort im Tal stand tatsächlich ein dicker Troll.
Auch noch überraschend war, dass ich mittlerweile so stark war, dass ich ihn ganz alleine im Nahkampf töten konnte. Und er war dabei in voller Größe!

Ich hatte nun also alle Materialien für das Ulu-Mulu und konnte zum Orksklaven zurückkehren.
Durch die Rune war ich schnell im Neuen Lager, und nach einem kurzen Furmarsch bin ich dann auch am Eingang der wieder Freien Mine angekommen.
Zum Ork-Sklaven zu gelangen war auch kein Problem mehr, denn der einzige lebende Mensch neben mir im Umkreis von ungefähr 1km war nur Gorn.
Konnte also geradewegs durch zu Sklaven laufen.
Und nachdem ich ihm die Sachen gegeben hatte, und er einige Minuten rumgewerkelt hat, konnte er mir auch meine wohlverdiente Orkstandarte geben.
Keine Ahnung, was an Trollhauern, einer Feuerwaranzunge, einem Schattenläuferhorn und einem Sumpfhaizahn ein Symbol für Freundschaft ist, aber man muss ja andere Kulturen respektieren.

In der Mine kann man keine Teleportationsrunen anwenden, da scheinbar die magische Energie durch die dicken Wände gestört wird, also musste ich noch einmal aus der Mine laufen.
Dort sah Gorn meine Orkstadarte und sprach mich direkt auf diese an. Er schien nicht sonderlich überzeugt, dass sie wirklich was bringt, aber ich lasse mich natürlich nicht einschüchtern.

In die Orkstadt bin ich aber nicht mehr gegangen, da es nun schon relativ spät war.
Nur eines habe ich noch gemacht. Ich bin nochmal zu Wolf gegangen, um mich über den Stand der Rüstung zu informieren.
Und siehe da, er war schon fertig damit!
Die Rüstung sieht zwar scheiße aus, fühle mich wie ein Baum, aber sicherer ist sie auf jeden Fall. Da kann man nicht meckern.
Jetzt gehe ich aber schlafen. Morgen werde ich mich dann mal um dieses komische Rätsel in diesem Buch kümmern. Vielleicht schaffe ich dann auch noch, in den Ork-Tempel zu gelangen. Werd ich sehen.
Gute Nacht!

Irgendwie war ich gestern Abend so müde, dass ich den Tagebucheintrag zum gestrigen Tag erst heute schreibe.
Vollgepackt mit meiner großen Hüterklinge, einem Streitkolben, einigen Spruchrollen und Tränken machte ich mich gestern Morgen auch gleich auf den Weg.
Das Ziel war klar. Xardas` Turm finden und seine Diener vernichten.
Ungefähr wusste ich auch, wo er zu finden ist. Nämlich im Orkgebiet. Der Teil im Süden, der auf meiner Karte noch nichteinmal verzeichnet ist.
Aber ich war ja schonmal dort in der Nähe, damals, als ich mit Milten den Stonehenge gesäubert hatte.

Und genau den Weg, den ich damals nahm, schlug ich auch diesmal wieder ein.
Er war ja schon weitesgehend von Orks und deren Hunden gesäubert.
Jedoch musste ich auch wieder an dem Trupp vorbei, an dem ich das letzte Mal nur vorbeirennen konnte. NUn war aber auch dieser Trupp für mich alleine, dank meiner neuen Waffe, zu bewältigen.
Als ich mich dann ganz in Ruhe dort umblickte und die ganzen toten Orks plünderte, viel mir auch etwas in der Ferne auf, was ich zuvor in der Eile nicht vernommen hatte. Dort, nur einige 100 Meter entfernt, stand ein großer dunkler Turm.
Das konnte nur der Turm eines Dämonenbeschwörers sein!

Doch bevor ich diesem entgegenlief, wollte ich erst einmal Lester von den jüngsten Geschehnissen und dem geheimen Treffen der vier Freunde unterrichten. Wo ich schonmal in der Nähe war.
War zwar ein kleiner Umweg, aber was tut man nicht alles für seine Freunde? Zumal die Anzahl von Freunden in der Kolonie nicht gerade groß ist.
Wie dem auch sei, nach einem kurzen Fußmarsch stand ich bei ihm, wie er gerade in einem Buch in der Festung las.
Er schien nicht gerade beeindruckt zu sein, die Ruhe in Person quasi. Ich denke aber, das hat damit zu tun, dass er einfach zur Bruderschaft gehört. Die sind dort vielleicht durch die Sumpfkrautstengel so ruhig geworden.
Als ich ihm vom Treffen erzählte, sagte er erst so etwas wie: „Das wurde ja auch mal Zeit!“, aber trotzdem wollte er in der Burg bleiben und sich weiter seinen Studium widmen.
Keine Ahnung, er erzählte dann noch irgendetwas von ‘Dinge mithilfe seiner Geisteskraft bewegen’. Kann der mit denen über seine Gedanken kommunizieren? Hmm..

Aber egal, es gab Wichtigeres zu erledigen an dem Tag.
Danach bin ich wieder den selben Weg zurückgelaufen, den ich auch gekommen bin. Zu dem Ort, an dem ich den Turm aus der Ferne sah.
Dort angekommen habe ich auch ungefähr den Weg genommen, der mich dorthin führen sollte.
Und nach ein paar verbesserten Snappern, sogenannten Razorn, war ich auch schon bei dem ersten Diener angekommen.
Dieser war, wie ich es auch angenommen hatte, ein Steingolem.
Er war etwas robuster als die Brückenwache, aber mit meinem frisch gekauften Streitkolben hat der ordentlich eine auf die Ommel bekommen.
Beim durchsuchen des Steinhaufens viel mir ein besonders edler, herzförmiger Stein auf. Den nahm ich gleich mit, da ich dachte, dass der vielleicht einen besonderen Wert hat.

Als ich den schmalen Weg, in dem der Steinbrocken stand, einige Meter weitergelaufen war, sah ich auch schon den nächsten Gegner.
Er sah dem Koloss ziemlich ähnlich, bis auf einen Unterschied. Er war nämlich aus Eis.
Nachdem ich ihn aber mit einem Feuerball beworfen habe, und dieser anfing zu schmelzen, lag dieser auch sogleich flüssig im Dreck.
Doch auch hier viel ihm ein Stück Eiskristall aus der Brust, das scheinbar sein Herz bildete.
Ich nahm es natürlich an mich.

Den dritten und letzten Diener Xardas` fand ich auch gleich danach.
Und, wie sollte es anders sein, es war ein Feuergolem.
Dank des Buches wusste ich natürlich, dass hier Blitz -und vor allem Eiszauber ziemlich wirkungsvoll sind.
Also, den Kugelblitzzauber kurz aufgeladen, und schon, bevor er mich sah, war er wieder in dem Reich, aus dem er gekommen ist.
Ich wartete einige Zeit, doch als ich glaubte, dass der herzförmige brennende Stein aus ihm abgekühlt war, steckte ich ihn in meine Tasche.

Nun konnte ich mich also beruhigt in Xardas` Turm bewegen.
Drinnen war es ziemlich dunkel, und kein natürlicher Weg führte in eine höhere Ebene, wo, wie ich glaubte, Xardas sein müsste, denn unten war er nicht.
Doch als ich mich an der dort stehenden Truhe zu schaffen machte, hörte ich plötzlich einen lauten Flügelschlag aus dem Raum nebenan.
Mit gehobener Waffe stürmte ich hinein, wo mich eine grässliche Kreatur erwartete.
Sie hatte lange Flügel und dicke, für deren Körper sehr lange Arme. Sie grinste mich ekelhaft verlogen und gleichzeitig dämonisch an.
Keinen Zweifel, es war ein Dämon, von denen ich schon ein bisschen gehört hatte.

Als ich sie angreifen wollte, stoppte ich jedoch geschockt, bevor ich die Bestie erreicht hatte.
Denn irgendwas hatte zu mir gesprochen. Nicht wirklich mit lauten, sondern nur in meinem Geist.
Als ich mich fragend umgeblickt hatte, machte mir die Stimme sogleich klar, dass sie vom Dämonen komme.
Er meinte, ich sei unwürdig für den Meister, deren Namen er nicht sagen wollte. Doch dieser konnte nur Xardas sein. Da war ich mir mitlerweile schon zu fast 100% sicher.
Ich sollte für den Beweis meiner Fähigkeiten ein Objekt der Elemente Feuer, Eis und Stein bringen. Dann könnte ich seinen Meister sprechen.
Das Vieh hatte mich wohl unterschätzt, denn diese hatte ich schon dabei.
Ich gab dem Biest also die drei Herzen und erhielt dafür eine Teleportrune, die mich wohl ins obere Stockwerk des Turmes bringen sollte.

Dort angekommen stand ich in einem Raum, der wohl so etwas wie ein Ritualplatz darstellt. Ein riesiges Pentagramm und lauter Kerzen.
Doch von Xardas war keine Spur.
Deswegen bin ich auch die Leiter hochgeklettert, die in einem kleinen Nebenraum stand.
Oben angekommen war es dann soweit. Ich stand wohl dem mächtigsten Magier in der Kolonie gegenüber.
Er hatte eine angsteinflößende schwarze Robe an und war in seine Bücher vertieft.
Erst als ich näherkam, bekam er mich mit. Und nun war er für mich noch angsteinflößender.
Nicht nur, dass er mich anbrüllte, weil ich ihn bei seinen Studien störte. Er schien auch sehr sehr alt zu sein. Seine Augen waren weiß, so, als ob er blind wäre. Und trotzdem schien er alles vollkommen sehen zu können.
Erst war es wie gesagt Zorn, da ich ihn störte. Doch dann kam allmählich Interesse auf. Ich war immerhin der erste Mensch seit Jahren, der ihn besuchte.

Als ich ihm erzählte, warum ich überhaupt gekommen sei, machte er sofort den Plan zunichte.
Er meinte, der Erzhaufen sei nicht die Lösung, sondern die Orks.
Die sind nämlich eine ziemlich große Kultur, und die waren es, die den Schläfer beschwört haben.
Mein neues Ziel war also nicht direkt der Ausbruch, sondern die Vernichtung des Schläfers. Der stellt nämlich eine Gefahr für die gesamte Kolonie dar.
Um jedoch zu diesem zu gelangen, muss ich unter die Orkstadt.

Und um das zu schaffen, hat mir Xardas einen mehr als ungewöhnlichen Auftrag gegeben.
Ich sollte mit einem früheren Ork-Schamanen reden!
Und so irre das jetzt auch klingen mag: Ich hab es wirklich getan!
Ihn zu finden war zum Glück nicht schwer. Er war in der alten Ruine, an der ich schon einige Male vorbei gelaufen war. Zum Beispiel auch kurz zuvor, als ich bei Lester war.
Als ich mich dem Gipfel des Berges näherte, auf dem die Ruine steht, hörte ich auch schon Kampfgeräusche. Als ob jemand mit Feuerbällen um sich wirft.
Als ich mich den Geräuschen näherte, so sah ich den gewünschten Gesprächspartner, wie er gerade mit 3 seiner Artgenossen kämpfte.
Da ich ihn womöglich noch brauchte, half ich ihm und besiegte die anderen Orks.

Der Schamane bedankte sich herzlichst und scheint mir jetzt irgendwie etwas schuldig zu sein, so meinte er, da ich ihm das Leben gerettet habe.
Sein Name ist Ur-Shak, und er war meiner Sprache mächtig. Er habe früher mal in der Freien Mine als Sklave gearbeitet und sie dort gelernt.
Dann erzählte er mir einiges über sich und vor allem über den Schläfer.
Er war einmal ein hoher Schamane in seinem Klan, doch da er gegen die Opfer war, die dem Schläfer gemacht werden, und, weil er den Schläfer böse nannte, wurde er aus seinem Klan verbannt. Und nun versuchen seine ehemaligen Klanmitglieder ihn zu töten.
Der Schläfer wurde wohl mal von 5 Ork-Schamanen erschaffen, die ihn gegen den feindlichen Klan benutzen wollten. Das gelang ihnen anscheinend auch, nur war der Schläfer ein fieser Erzdämon, und so sperrten sie ihn in einem Tempel unter der Ork-Stadt ein.
Da muss ich also rein.
Nur gibt es da neben dem Schläfer noch ein Problem. Alle Schamanen und alle Orks, die mit dem Schläfer im Tempel waren, wurden vom Schläfer in Untote verwandelt. Sie schwirren dort also immernoch herum.

Aber das kann mir ersteinmal egal sein. Ersteinmal muss ich überhaupt in den Tempel hinein kommen, denn in so einer Orkstadt wohnen ja auch viele viele Orks.
Dafür hatte Ur-Shak jedoch eine Lösung.
Ich muss zu seinem alten Freund, der immer noch in der Freien Mine arbeiten dürfte, gehen. Dieser könne mir einen Ulu-Mulu, eine Orkstandarte machen, die als Symbol für Ork-Freund steht. Mit dieser auf dem Rücken würden mich die Orks in der Stadt nicht angreifen.
Doch schon wieder gab es ein Problem. Die Freie Mine war ja noch von den Gardisten besetzt.

Ich musste also ins Neue Lager.
Dort angekommen wurde ich auch gleich von Riordian überrascht. Der schickte mich zu Gorn, der langsam mit dem Angriff auf die Freie Mine beginnen wollte.
Bevor ich jedoch zu ihm gehen konnte, wurde ich noch von Saturas aufgehalten. Dieser verlangte einen Zwischenbericht. Jedoch sagte ich ihm noch nichts.
Wenn ich ihm sage, dass sein über Jahre zusammen gesammelter Erzhaufen nichts bringt, flippt der doch aus. Also habe ich erstmal gesagt, dass ich noch nicht bei Xardas war.

Danach bin ich aber gleich zu Gorn gegangen.
Dieser sagte mir, dass Lee mich für diesen Job ausgewählt hat. Ich scheine mich schon öfters qualifiziert zu haben, und außerdem habe ich auch Beziehungen zum Alten Lager gehabt.
Ich sollte also den Trupp anführen, der in die Mine geht.
Leider war dieser Trupp nur eine 2-Mann-Armee. Denn nur Gorn begleitete mich. Er meinte, der Überraschungseffekt wäre so größer.

So haben wir uns also aufgemacht. Doch unsere Mission konnte immer noch nicht beginnen, denn Gorn hielt mich noch einmal auf.
Er meinte, ich solle nochmal zu Wolf gehen, bevor wir uns in die Mine aufmachen. Er wolle noch was mit mir besprechen.
Dieser sagte mir dann auf jeden Fall, dass er eine Idee für neue, unsagbar harte Rüstungen hätte. Und den Grundstoff für diese bekomme man aus der Freien Mine. Panzer von den Minecrawlern. Aber nicht irgendwelche Minecrawler, sondern die Starken, die es nur in der Freien Mine gibt.
Ich habe natürlich zugestimmt, dass ich diese besorgen werde, und er hat mir dann auch noch erzählt, wie ich diese von den Viechern abbekomme.

Danach konnte es aber wirklich losgehen.
Ich bin zurück zu Gorn, und zusammen sind wir dann zur Freien Mine gelaufen.
Ist ein ganz schöner Weg vom Neuen Lager bis zur Mine, und auf dem Weg begegneten uns einige einige Razor, die wir natürlich problemlos fertig gemacht haben.
Im Kessel angekommen, so nennen sie das Gebiet über der Mine, der allerdings auch wie ein Kessel aussieht, kam mir schon ein kleiner Schauer über den Rücken.
Überall lagen tote Banditen und Buddler. Die armen Schweine.

Gorn schickte mich dann erstmal hinunter, um die Lage abzuchecken. Er wollte mir oben den Rücken freihalten.
Ich hätte ihn jedoch eher unten gebraucht, denn vor dem Eingang der Mine erwartete mich Jackal, ein fieser Gardist im Alten Lager, mit 2 Kumpanen.
Nachdem er mir erzählt hatte, dass ich ja ach so dumm und böse bin, hat er mich angegriffen.
Es war schon ziemlich hart gegen alle Drei, aber nach einem langen Kampf konnte ich letztendlich doch gewinnen.
Als es dann schon vorbei war, kam Gorn heruntergesprintet. Er meinte, er hätte Kampfgeräusche gehört und eilte mir zur Hilfe. Scheinbar war er wohl zu langsam.

Aber egal, der Weg in die Mine war frei.
Auch wenn es nun schon lange Abend war, haben wir uns auf eine große Schlacht vorbereitet, und sind in die Mine gegangen.

Und es hat nicht mehr viel gefählt, dann hätte ich diesen Spaziergang in die Mine nicht überlebt.
Sobald wir drinnnen standen wurden wir von allen Seiten mit Bolzen beschossen und eineige Gardisten rannten mit ausgestreckter Waffe auf uns zu.
Es war ein wirklich harter Kampf, doch mit Gorn zusammen konnte ich letztendlich doch alle Gardisten töten. Zumindest die, die im ersten Stollen waren.
Die Mine war noch groß, und wir hatten noch einige Kämpfe vor uns.
Ab und zu führten uns die Wege auch in Stollen, in denen keine Gardisten waren. Diese waren dann voll von Minecrawlern. Aber keine normalen Minecrawler, wie es sie in der Alten Mine gibt. Es waren die, von denen auch Wolf gesprochen hatte.

Ein Raum war besonders voll von diesen Viechern.
Und genau in diesem Raum saß ein Ork-Sklave auf einem etwas höher gelegenen Bereich, damit ihn die Crawler nicht erwischen.
Er schien verletzt und schaute mich ängstlich an.
Er beherrschte auch unsere Sprache, wie Ur-Shak.
Ich fragte ihn nach Ur-Shak, und er bestätigte mir meine Annahme, dass er der Freund sei, den Ur-Shak erwähnte.
Er war von einem Minecrawler vergiftet wurden und bat mich, ihm Medizin zu holen. Ich machte mich natürlich sofort auf die Suche, da ich mir eine entsprechende Gegenleistung versprach.

Es war zwar schwer, aber in einer unauffälligen Ecke lag dann doch der gewünschte Trank. Ich brachte ihn zum Ork und der freute sich und fühlte sich sogleich besser.
Er war mir etwas schuldig, und so fragte ich ihn nach dem Ulu-Mulu.
Er versprach mir, einen herzustellen, wenn ich ihm die entsprechenden Materialien bringe.
Da wäre zum Einen die Zunge eines Feuerwarans. Ich kenne keine Feuerwarane, aber er sagte mir, dass ich sie entweder in der Nähe von Orks oder am Strand finde.
Das Zweite wäre ein Trollhauer. Die kenne ich natürlich. Sie leben am liebsten auf Bergen.
Dann brauch ich da noch einen Sumpfhaizahn. Auch die kenne ich schon länger, sie leben natürlich im Sumpf.
Und als Letztes brauche ich noch das Horn eines Schattenläufers. Er meinte, sie leben in Höhlen.

Ich muss dann also ziemlich in der Kolonie herumlaufen, um das alles zu finden.
Aber vorher hatte ich noch etwas anderes zu erledigen. Ich musste die Mine säubern.
Ich ging also wieder in die Hauptstollen und tötete alles, was sich mir in den Weg stellte. Auch Gorn hatte einiges zu tun.
Es dauerte noch eine Weile, aber als wir dann glaubten, dass alles tot sei, haben wir uns wieder zum Ausgang begeben.
Draußen wurde uns erstmal richtig bewusst, was wir gerade erreicht haben. Wir haben die ganze Mine auseinander genommen, und das nur zu Zweit!
Ein wirklich epischer Moment. Gomez wird sich bestimmt in den Arsch beißen, wenn er das erfährt.

Gorn wollte den Eingang zur Mine weiterhin bewachen, aber ich teleportierte mich danach gleich zum Neuen Lager.
Natürlich hatte ich auch die Panzerplatten der Crawler nicht vergessen und brachte 15 Stück gleich zu Wolf. Umso früher er damit anfängt, umso früher wird sie auch fertig, die Rüstung.

Ich war nun aber ziemlich müde, und es wurde auch fast schon wieder hell.
Deswegen habe ich mich einfach in meinem Haus zur Ruhe gelegt.

Das hat sich also gestern alles zugetragen. Jetzt gehe ich aber los, und hole die ganzen Sachen für das Ulu-Mulu.
Bis dann!